Im Jahr 1477 nahm die Universität Mainz ihren Vorlesungsbetrieb auf – in einer Epoche des tiefen Wandels: Europa stand zwischen Mittelalter und Neuzeit, zwischen Glauben und Vernunft, zwischen Handwerk und Wissenschaft. Es war die Zeit der großen Entdeckungen, der ersten Druckwerke, der Renaissance in Kunst und Denken – und der ersten Universitäten als Orte des kritischen Diskurses.
Zum Jubiläum „550 Jahre Universität Mainz“ widmet das Programm Studieren 50 Plus ein Schwerpunktthema dem 15. Jahrhundert – als interdisziplinäre Reise durch eine Epoche, die die Grundlagen unserer (post)modernen Welt legte.

Was erwartet Sie?

  • Veranstaltungen mit Dozierenden aus Philosophie, Literatur, Kunstgeschichte, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Naturwissenschaften und Medienwissenschaft – jede Veranstaltung mit eigenem Fokus, aber gemeinsamem Schwerpunktthema.
  • Tiefgang statt Oberfläche: Bei den Veranstaltungen handelt es sich um verschiedene Formate, wie interaktive Seminare und mehrstündige Blockveranstaltungen, die u. a. Raum für Diskussion, Quellenarbeit, Bildbetrachtung oder kleine Exkursionen bieten.
  • Einmalige Perspektiven: Wie formulierte die Philosophie neue Fragen nach Mensch und Welt? Wie veränderte der Buchdruck Literatur und Bildung? Welche Revolutionen brachte die Malerei? Wie entstanden neue naturwissenschaftliche Denkweisen? Und wie lebten Menschen in einer Gesellschaft zwischen Pest, Krieg und Handel?
  • Flexibel und individuell: Sie können sich für einzelne Veranstaltungen anmelden – oder die ganze Reihe begleiten. Keine Prüfungen, nur Neugier und Lust am gemeinsamen Lernen im Rahmen des Programms Studieren 50 Plus.

Ein interdisziplinäres Programm im Rahmen des Jubiläumsjahres „550 Jahre Universität Mainz“ – mit Blick auf die Wurzeln unseres Wissens, die Schönheit der Künste und die Dynamik des Wandels.