Ausgangspunkt der Ausstellung sind drei Fotosammlungen aus der Nachkriegszeit, die im Universitätsarchiv verwahrt werden. Philipp Münch, Erika Sulzmann und Hans Tschira haben die JGU in ihrer Anfangszeit aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert und den neu entstehenden Campus auf unterschiedliche Art in Szene gesetzt. In einer Übung im Wintersemester 2026/27 wird aus diesen Fotosammlungen gemeinsam mit Studierenden eine Ausstellung erarbeitet, die ab Sommer 2027 in der Schule des Sehens gezeigt wird. Im Fokus steht dabei zum einen die beachtliche Transformation von Campus und akademischem Alltag, zum anderen der historische Blick auf die Inszenierung von studentischem Leben und universitären Veranstaltungen. Im Rückblick auf die Frühphase der JGU wird der enorme Wandel deutlich, den die Mainzer Universität in den vergangenen 80 Jahren durchlaufen hat.