Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz unterhält heute zu kaum einem anderen Land so enge Beziehungen wie zu ihrem Nachbarn Frankreich. Die Ursprünge dieser besonderen Verbindung reichen in die unmittelbare Nachkriegszeit zurück, als die französische Militärverwaltung die Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs in Mainz vorantrieb und damit die Grundlage für die heutige Johannes Gutenberg-Universität Mainz legte. In den folgenden Jahren entstanden insbesondere mit der Mainzer Partnerstadt Dijon und ihrer Universität enge akademische Beziehungen, die sich über Generationen hinweg vertieft und gefestigt haben.

Doch die Beziehungen zwischen der Universität Mainz und Frankreich reichen noch weiter zurück. Diese lange gewachsene Verbundenheit steht im Mittelpunkt einer Vortragsreihe, die in Kooperation mit der Deutsch-Französische Gesellschaft Mainz e.V. veranstaltet wird. In insgesamt sieben Vorträgen werden von April bis November 2027 die vielfältigen Verbindungen sowohl der Alten Mainzer Universität als auch der heutigen Johannes Gutenberg-Universität Mainz nach Frankreich beleuchtet – von den Anfängen im Spätmittelalter bis in die Gegenwart.